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Warum waren DDR-Betriebe eigentlich plötzlich alle "pleite" ?
Für Investitionen und anderes wurde den DDR-Betrieben von der DDR- Staatsbank Geld "zugeteilt". Dieses wurde der kaufmännischen Richtigkeit halber als "Kredite" ausgewiesen. Diese wurden auch zurück gezahlt, aber es waren im Grunde Subventionen aus einem Volkseigen- tum. Mit dem Beitritt zur BRD vereinnahmten westdeutsche private Banken die DDR-Staatsbank und die "Geldzuteilungen" waren plötzlich echte "harte Kredite", also Schulden gegenüber den BRD-Banken. Diese konnten logischerweise mitsamt Zinsen nicht beglichen werden. So bekamen die Banken den "Schaden" vom erklärten Bürgen, also der Bundesregierung "ersetzt". Diese riesige Abzocke beglich also tatsächlich der Steuerzahler. Aber nicht an die "Ossis", sondern an westdeutsche private Banken. Einer der Mit-Akteure: Horst Köhler. dazu ein interessanter Artikel >>
Die Veruntreuung der Treuhand
Blühende Landschaften hatte Helmut Kohl für die DDR prognostiziert, wenn nun denn endlich die marode DDR Wirtschaft beseitigt worden wäre. Das was sich in den Köpfen der Menschen aber festgefressen hat, ist das Bild einer ineffizienten und kaputten DDR Wirtschaft, die dringend der Hilfe aus dem Westen bedarf, um ein kapitalistischen System zu etablieren. Dr. Klaus Blessing - ehemaliger DDR Industriestaatssekretär spricht über die Veruntreuung der Treuhand. >>
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